Vom 6. März 2026 bis 24. Januar 2027
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Neuen Galerie in Kassel werden in der Sonderausstellung bedeutende Erwerbungen der vergangenen Jahre präsentiert. Der Fokus liegt auf großformatigen Installationen, Filmen und Objekten, die in ihrer Raumpräsenz beeindrucken. Ein verbindendes Element ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Geschichte(n) und den Schichten der kollektiven oder individuellen Erinnerungen.
So stößt Pinar Ögrenci in ihrem Film Aşît (Avalanche), Prozesse der kollaborativen Erinnerung an, archiviert Jürgen O. Olbrich weggeworfenes Fotomaterial, hinterfragt Michal Heiman in ihren Arbeiten Strukturen psychologischer Test und spiegeln Ute Lindners „Belichtungszeiten“ die Zeitebenen von Gemäldehängungen wider.
1976 wurde die Neue Galerie als gemeinsamer Standort für die städtischen und staatlichen Sammlungen eröffnet. In den nunmehr 50 Jahren ihres Bestehens hat die Sammlung durch ihren documenta-Bezug verstärkt auch globale künstlerische Perspektiven aufgenommen und ihren Bestand durch neue Medien erweitert