| Schwitzen statt Sitzen Modul 1 |
Vermittlung von Einsatzstellen und intensive pädagogische Begleitung zur Ableistung von richterlichen Arbeitsauflagen.
Klärung der persönlichen Lebenssituation.
Bearbeitung von Verhaltensproblemen, welche zur strafrechtlichen Verurteilung geführt haben.
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Junge Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre richterlich angeordneten Arbeitsstunden ohne kontinuierliche und intensive pädagogische Unterstützung abzuleisten - und in der Regel nur einfache Tätigkeiten unter ständiger Aufsicht ausführen können. |
14-21 Jahre |
Hilfe zur Erziehung gem. §§ 27 SGB VIII und 29 in Verbindung mit § 41 SGB VIII
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Schwitzen statt Sitzen Modul 2
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Pädagogisch begleitetes Gruppenangebot außerhalb der Schulzeit für ca. 5 Teilnehmer*innen, z.B. Säuberung von Spiel- und Sportplätzen, Bachläufen oder ähnliches.
In regelmäßigen Abständen werden in Absprache mit der Jugendhilfe im Strafverfahren mehrtägige Aktionen außerhalb der Schulzeit angeboten, mit der Möglichkeit größere Stundenumfänge abzuarbeiten.
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Angebot für junge Straftäter*innen, die Arbeitsstunden in Höhe von 25 bis 50 Std. ableisten müssen - und aufgrund einer vorhandenen Tagesstruktur ( wie z.B. Schule oder Ausbildung) ihre Arbeitsstunden nur an den Wochenenden und in den Ferien außerhalb der Schulzeiten leisten können.
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14-21 Jahre |
§§ 27 SGB VIII und 29 in Verbindung mit § 41 SGB VIII
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| Schwitzen statt Sitzen Modul 3 |
Kompetenzcheck zur Feststellung der Einsatzmöglichkeit und Abklärung der individuellen Rahmenbedingungen des jungen Menschen und zeitnahe Suche einer entsprechenden Einsatzstelle mit Unterstützung der Fachkraft, damit die Arbeitsstunden schnellstmöglich erbracht werden können.
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Das Angebot richtet sich an junge Straftäter*innen, die nicht in der Lage sind, sich eigenständig eine Einsatzstelle für das Ableisten ihrer Arbeitsstunden zu suchen. Alleiniger Auftrag ist die Erfüllung der richterlichen Weisung.
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14-21 Jahre |
Hilfe zur Erziehung gem. §§ 27 SGB VIII in Verbindung mit §30 und 41 SGB VIII |
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GPT
Gewaltpräventionstraining
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Kursangebot mit 20 Treffen à 3 Stunden, 3 Einzelgesprächen & erlebnispädagogischem Tag; Zuweisung durch Jugendhilfe im Strafverfahren.
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Gewalttätige bzw. mehrfach wg. Gewalttaten aufgefallene junge Menschen, mehrfach auffällige Straftäter*innen im Bereich jugendspezifischer Delikte wie z.B. Körperverletzung, Sachbeschädigung, Raub und Verkehrsdelikte. |
14-21 Jahre |
§§ 27 SGB VIII und 29 in Verbindung mit § 41 SGB VIII, § 10 (1) 6.JGG, Auflage |
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BeA
Begleitete Arbeitsstunden
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Vermittlungsangebot für richterlich angeordnete Arbeitsstunden.
Begleitung der Teilnehmenden durch pädagogische Fachkräfte.
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Jugendliche, die Schwierigkeiten bei der Ableistung ihrer richterlich angeordneten Arbeitsstunden haben |
14-21 Jahre |
§ 10 (1) 6.JGG, Auflage |
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Verkehrserziehung von delinquenten Straftäter*innen
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Eintägiges Seminar zur Verkehrserziehung von delinquenten Straftäter*innen.
Das Ziel: Verantwortungsbewusstsein für ein korrektes Verhalten im Straßenverkehr erlernen und Kenntnissen oder strafrechtlichen Konsequenzen zu vermitteln.
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Jugendliche und Heranwachsende, die im Zusammenhang mit Verkehrsdelikten strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. |
14-21 Jahre |
§ 10 (1) 6.JGG, Auflage |
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Verhaltenstraining für junge Menschen mit sexuell grenzverletzendem Verhalten
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Trainingsziele sind u.a. die Einhaltung gesellschaftlicher Werte und Normen, ein angemessener Umgang mit dem Thema Sexualität.
Die Teilnehmer*innen sollen lernen, ihr Verhalten zu steuern.
Die Sorgeberechtigten sollen in die Lage versetzt werden, ihre Erziehungsverantwortung für die Sexualentwicklung ihrer Kinder zu übernehmen.
Das Training beinhaltet sowohl Einzel- als auch Kleingruppensettings und umfasst 37,5 Stunden. Es ist in zwei Phasen aufgeteilt.
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Das Leistungsangebot richtet sich an junge Menschen, die wegen sexuell grenzverletzendem Verhalten auffällig geworden sind. |
10-21 Jahre |
Hilfe zur Erziehung gem. §27 i.V.m. § 27 (2) SGB VIII Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 SGB VIII und/ oder § 23 JGG |
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Konflikt- und Deeskalationsmanagement
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Individuelle Angebote zur Fortbildung für Fachkräfte und Institutionen im Umgang mit Aggression und Gewalt in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Klient*innen auf Anfrage.
Die inhaltliche Ausgestaltung der Angebote erfolgt in individueller Abstimmung mit den Auftraggebenden und knüpft an praxisnahen gewalt- und aggressionsbehafteten Situationen an.
Grundsätzlich geht es um die Selbstreflexion eigener Anteile an eskalierenden Situationen und konkrete deeskalierende Handlungsmöglichkeiten.
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Fachkräfte und interessierte Institutionen mit Bedarf an Fortbildungen zu den Themen Aggression und Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen |
Pädagogische Fachkräfte |
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