Worum geht es?
Ziel ist, Kinder und Jugendliche entlang ihres gesamten Bildungswegs gut zu begleiten und zu unterstützen – insbesondere bei wichtigen Übergängen, etwa von der Kita in die Grundschule und weiter in die weiterführenden Schulen. Im Bildungsnetzwerk wirken neben Kitas und Schulen auch Vereine, die Evangelische Kirchengemeinde, Initiativen aus dem Stadtteil, soziale Träger, die Volkshochschule und viele weitere mit. Denn es geht um formale Bildung und um das Lernen in der Freizeit, im Jugendzentrum, Sportverein und um Lernen unabhängig vom Lebensalter, um Deutschkurse, Weiter- und Fortbildung. Das Netzwerk endet dabei nicht an der Stadtteilgrenze, das zielgeleitete gemeinsame Vorgehen von Stadtteil, Verwaltung und Politik ist eine wichtige Voraussetzung für eine kommunale Bildungslandschaft.
Ein zentraler Baustein ist die Waldauer Bildungsvereinbarung, die in 2009 gemeinsam von den Stadtteilakteuren, Verwaltung und Kommunalpolitik unterzeichnet wurde. Sie bildet die Grundlage für die enge Zusammenarbeit und dient als Leitlinie für gemeinsame Aktivitäten.
Die Erfahrungen aus den ersten Modelljahren wurden 2011 dokumentiert und evaluiert.
Die Übersichtspläne zur Bildungsregion
Wichtig ist uns, dass alle, die in Waldau wohnen, arbeiten und sich engagieren, einen guten Überblick über Bildungsorte und -angebote haben, wo Beratung und Hilfe zu finden ist. Daher gibt es den Stadtteilplan „Bildung, Gesundheit und Freizeit in Waldau“. Für Forstfeld wird die Übersicht „Bildung, Gesundheit und Freizeit in Forstfeld“ gemeinsam mit dem Familiennetzwerk herausgegeben. Beide werden alle zwei Jahre aktualisiert.
Die Übersichtspläne liegen an vielen zentralen Orten in den Stadtteilen aus, zum Beispiel in der Stadtteil‐ und Schulbibliothek Waldau, den Stadtteilbüros Waldau und Forstfeld, in Bürgerhäusern, im Café Schnuckewerk sowie in Kitas und Schulen. Dort können Sie die Pläne kostenfrei mitnehmen. Weitere Informationen finden Sie auch bei der Initiative Waldau macht Zukunft (Öffnet in einem neuen Tab).