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Treffpunkt Bewegung - in Ihrem Stadtteil

Bewegung und Begegnung im eigenen Stadtteil – mit dieser Ausrichtung ist ein speziell für ältere Menschen entwickeltes Angebot in elf Kasseler Stadtteilen verfügbar.

Bewegungsangebot startet schrittweise wieder

Das Präventionsprojekt "Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Stadtteil" wird nach der Corona-bedingten Pause schrittweise wieder aufgenommen. Möglich machen das die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen in Hessen.

"Es ist toll, dass das Projekt ‚Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Staddteil‘ weitergehen kann und inaktive ältere Menschen wieder besser untersützt werden können, aktiver zu leben", freuen sich Oberbürgermeister Christian Geselle und Bürgermeisterin Ilona Friedrich über die schrittweise Wiederbelebung. "Das Angebot hat zum Ziel, vor allem Menschen im Alter von über 60 Jahren zur Bewegung zu animieren, um so die allgemeine Leistungsfähigkeit zu verbessern." 

Bis zum Beginn der Corona-Pandemie fand das Angebot, das im Frühjahr mit einer Förderung der Gesetzlichen Krankenkassen in Hessen (GKV) und unter der Federführung des Sportamts der Stadt Kassel startete, regelmäßig in elf Kasseler Stadtteilen statt: Die Teilnehmenden - insbesondere Menschen im Alter von über 60 Jahren – trafen sich einmal wöchentlich zu einem festen Termin an einem vorher abgesprochenen Treffpunkt in einem der Stadtteile zu Spaziergängen. Dies erfolgte in Begleitung von qualifizierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern.

Die 28-jährige Übungsleiterin Lisa Claussen aus Niederzwehren verteilt Flyer an die Teilnehmenden.

Videos und Flyer mit Bewegungsübungen 
Seitdem das nicht mehr möglich ist, haben sich die Verantwortlichen allerhand einfallen lassen: In den vergangenen Wochen sind bereits Videos mit Bewegungsübungen auf dieser Seite sowie auf dem Youtube-Kanal der Stadt Kassel hochgeladen worden, um die Teilnehmenden zu ermutigen, sich auch während der Kontaktbeschränkungen zu Hause zu bewegen. Zusätzlich gibt es einen Flyer, der einfache Bewegungsübungen zeigt, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Diese werden derzeit von den Übungsleiterinnen und Übungsleitern verteilt. Darüber hinaus soll den bisherigen Teilnehmenden des Projekts eine wöchentliche Telefon­sprechstunde helfen, mit der vorübergehenden Isolation besser zurechtzukommen. Die Bewegung in der Gemeinschaft soll in einem weiteren Schritt auch wieder hinzukommen: Jeder Teilnehmende kommt individuell zu einem festgelegten Treffpunkt, wo angeleitete Bewegungsübungen auf dem Programm stehen. Hierbei wird die Teilnehmerzahl begrenzt, um die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen zu können.

Präventionsangebot angepasst 
"Durch die Kontaktbeschränkungen fehlen den Teilnehmern der wöchentliche Kontakt mit Gleichgesinnten und die Bewegung beim gemeinsamen Spaziergang. Wir freuen uns sehr, dass unsere engagierten Projektpartner flexibel reagieren, um das Präventions­angebot an die speziellen Anforderungen in der Corona-Pandemie anzupassen und in abgeänderter Form weiterzuführen. Gerade für nicht selbständig aktive ältere Menschen ist Bewegung unverändert wichtig und hilft, die Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern", erklärt Claudia Ackermann stellvertretend für die GVK. Sportamtsleiterin Dr. Andrea Fröhlich kann das bestätigen: "Das niedrigschwellige Projekt ist eine echte Erfolgsgeschichte und wird von den Älteren gerne angenommen. Das zeigen die positiven Rückmeldungen. Vor allem der soziale Kontakt wird von vielen sehr geschätzt. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass ‚Treffpunkt Bewegung – in Ihrem Staddteil‘ jetzt wieder schrittweise startet."

 

Termine Treffpunkt Bewegung

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