Jetzt den Naturschutzpreis 2026 gewinnen und andere inspirieren – Viel Erfolg!
Wer kann sich bewerben?
Du setzt dich für Artenvielfalt ein, verwandelst graue Ecken in lebendige Biotope oder begeisterst Kinder und Jugendliche in gemeinschaftlichen Projekten für Natur und Umwelt? Gesucht werden kreative, nachhaltige und gerne auch ungewöhnliche Ideen, die zeigen, wie Naturschutz heute geht – mit Enthusiasmus, Wissen und Tatendrang. Egal ob Einzelperson, Schulklasse, Initiative, Verein oder Organisation: Hauptsache, ihr kommt aus Kassel und brennt für die Natur.
Wichtig ist bei der Einreichung der Beiträge, dass die Umsetzung weitgehend abgeschlossen ist. Reine Ideen und Konzepte können nicht berücksichtigt werden.
Wann und wie kann ich mich bewerben?
Bewerben kann man sich online vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2026.
Wie werden die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt?
Wer die Preise erhält, entscheidet eine fünfköpfige Jury. Die Jury setzt sich zusammen aus der oder dem Vorsitzenden des Stadtverordnetenausschusses für Klima, Umwelt und Energie, der Amtsleitung des Umwelt- und Gartenamtes sowie zwei Vertreterinnen und Vertretern von Naturschutzorganisationen.
Wie ist der Naturschutzpreis dotiert?
Das Preisgeld umfasst insgesamt 1.500 €. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden anhand eines Porträts über ihre Tätigkeiten öffentlich präsentiert und erhalten eine Urkunde.
Alle Preisträgerinnen und Preisträger seit 1983
| Jahr |
Preisträgerinnen und -träger |
Engagement |
| 2024 |
Antonia Smola/Jasmin Kerner |
Der Hauptpreis ging für die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Igeln, Bilchen und anderen Kleinsäugern an Antonia Smola und Jasmin Kerner. |
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Andrea Heil-Döpke |
Der Kreativpreis ging an Andrea Heil-Döpke und ihre Unterstützung von Igeln und Eichhörnchen durch den Bau und die Aufstellung von liebevoll gestalteten Futterstellen und Quartieren auf ihrem Grundstück. |
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| 2022 |
UmweltHaus Kassel e.V. |
Für die Organisation des „Tages der Erde", die das Umwelthaus seit 2001 innehat. |
| 2020 |
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde in diesem Jahr kein Preis vergeben. |
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| 2018 |
Essbare Stadt e.V. |
Ziel ist die Entwicklung einer lebendigen und produktiven Stadtlandschaft im Kontext von urban gardening |
| 2016 |
Angela Schulz |
Ehrenamtliche Hilfe für in Not geratene Singvögel. Ob zu früh aus dem Nest gefallen oder durch Angriffe und Unfälle verletzt, die Vögel werden bei ihnen gesund gepflegt und sachgemäß wieder ausgewildert. |
| 2014 | Stadtimker Victor Hernández | Erhaltung der Bienen und Förderung der Biodiversität in der Stadt. |
| 2012 | Freilandlabor Dönche | Vermittlung von natürlichen Zusammenhängen für angehende Lehrer und Schüler. |
| 2010 | Peter Lorenz | Führungen durch die Dönche, Beratung zu naturnaher Gartengestaltung und Nisthilfen, Pflege der Vogelinsel im Bugasee. |
| 2008 | Lernhof für Natur und Geschichte | Bietet Kindern einen Lern- und Erfahrungsraum im Bereich Natur und Landwirtschaft und ermöglicht ihnen konkrete Erfahrungen mit Pflanzen und Tieren. |
| 2006 | Günter Boller | Seit mehreren Jahrzehnten engagiert in der Naturschutzarbeit, Kenntnisse insbesondere über das NSG Fuldaaue, an dessen Ausweisung und Planung er aktiv mitgearbeitet hat. |
| 2004 |
Ingeborg Helwig und Werner Waldrich vom Schulbiologiezentrum Kassel |
Bietet praktische Angebote für Schulen zum Bau von Geräten zur Umwelterkundung, Nisthilfen für Vögel u.a. und ist Leih- und Lieferstelle für Tiere, Pflanzen, Geräte und Literatur. |
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Uffe Focken |
Mitarbeit seit Jahrzehnten in Naturschutzverbänden. Als Jäger hat er stets versucht im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Jagd zu vermitteln. Mitinitiator der Baumschutzsatzung. |
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| 2002 | Förderverein Waldschule e.V. | Gründung im Jahr 2000, um den Erhalt und die weitere Nutzung der Schule und des angrenzenden Geländes sicher zu stellen. |
| 2000 |
Jugendgruppe des Kurhessischen Anglervereins Kassel |
Bau bzw. Säuberung und Instandhaltung von Nistkästen. Pflege des Grunnelbaches durch Beseitigung von Uferschäden, Müllsammelaktionen u. ä.. |
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Bürgerinitiative "Pro Habichtswald" |
Durchführung von Aktionen zu Erhalt des Habichtswaldes im Bereich des Steinbruchs "Drusel". Achtet auf die Einhaltung der naturschutzrechtlichen Bestimmungen beim Steinbruchabbau. |
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| 1998 | Fledermausfreunde im Naturschutzbund Deutschland Gruppe Kassel e.V. | Erstellung einer Fledermausbestandserhebung für das Stadtgebiet Kassel, Betreuung von verletzten Tieren, Schaffung neuer Quartiere, Öffentlichkeitsarbeit. |
| 1995 |
Interessengemeinschaft Bachpatenschaft Geilebach |
Patenschaftsvertrag zur Betreuung des Geilebaches. Durchführung von Bachreinigungsmaßnahmen, Hilfsmaßnahmen für Vogel-, Fledermaus- und Insektenschutz. |
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Max Krone |
Amphibienzaunpflege im NSG Wolfsanger und zahlreiche andere Amphibienschutzmaßnahmen. Extensive Beweidung mehrere Wiesenflächen in Wolfsanger mit eigens zu diesem Zweck angeschafften Islandponys. |
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| 1994 | Armin Kiefel | Mitarbeit seit mehreren Jahrzehnten in verschiedene Naturschutzverbänden. Umweltbeauftragter des Kirchenkreises Kassel-West. |
| 1993 | Naturwissenschaftskurs der Klasse 7a/b der Offenen Schule Waldau |
Verbesserungen am Wahlebach, Betreiben ihrer Idee, einen Sohlabsturz in eine Sohlgleite oder Fischtreppe umzubauen, Versuch, die Mittel zum Umbau durch Spenden zu beschaffen. |
| 1992 | Valentin-Traudt-Schule |
Anpflanzungen von Hecken und Bäumen, Einrichtung von Quartieren für Fledermäuse und Vögel sowie weitere Artenschutzmaßnahmen, die Arbeiten finden außerhalb der Schulzeit auch während der Ferien statt. |
| 1991 |
Martin Jentsch |
Engagiert sich vorbildlich um das NSG "Fuldaaue", Anfertigungen von Kartierungen, Aufklärungsarbeit bei Besuchern des NSG. |
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Bodo Göbel |
Engagement im Hinblick auf Amphibien, hat seinen Garten für die Nutzung durch Amphibien umgestaltet, Mitarbeit bei der Amphibienwanderung im Bereich Wolfanger. |
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| 1990 |
Kreisverband Kassel der Deutschen Ameisenschutzwarte |
Kartierung und Schutz von Waldameisennestern, Verhandlungen mit Behörden zur Umsetzung von Nestern. |
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Wilfried Wolf |
Initiative zu Pflege von Grünflächen im Sinne des Naturschutzes, "Überzeugungsarbeit" gegenüber Mitbürgern und Behörden. |
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| 1989 | Evangelische Gemeinde der Lutherkirche |
Begrünungsobjekt "Grüne Lunge Lutherplatz", in diesem Zusammenhang Pflanzung von Bäumen, Fassadenbegrünungen, Entsiegelungen usw.. |
| 1988 | Klaus Bogon | Leiter Projektgruppe Dönche des Deutschen Bundes für Vogelschutz, Leitung von Exkursionen, Organisation und Mitarbeit bei Pflegearbeiten, Aufnahme und Pflege von Greifvögeln und Eulen. |
| 1987 | Dr. Walter Becker Peter Grötte Dr. Wilhelm Hammer Gerhard Meyer H. W. Schreiber |
Auswilderung von Wanderfalken. |
| 1986 | Lothar Nitsche |
Maßgeblich beim Aufbau der Naturschutzorganisation in Stadt- und Landkreis Kassel, Mitarbeit bei wesentlichen Naturschutzangelegenheiten im Stadtgebiet. Mitherausgeber "Vogelwelt des Land- und Stadtkreise Kassel und vieles mehr. |
| 1985 |
Heinrich Lindner |
Aufnahme, Kartierung und Beringung der Singvogelwelt in der Dönche, Betreuung der Rauhfußkauzpopulation im Kaufunger Wald. |
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Karl-Hermann Huhn |
Mitarbeit bei der HNA, engagiert sich, der Bevölkerung Probleme des Natur- und Landschaftsschutzes sowie der Umwelt bekannt und bewusst zu machen. |
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Wolfgang Brencher |
Initiator und Leiter der Aktion Schulgärten an der Heinrich-Schütz-Schule. Mit dieser Aktion sollen Schüler an Fragen des Natur-, Landschafts- und Umweltschutzes herangeführt werden. |
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| 1984 | Heinz Wiedemann | Förderung und wissenschaftliche Unterstützung des Naturkundemuseums, langjährige Vortragstätigkeit auf dem Gebiet des Naturschutzes, Leitung von Exkursionen, Lehrerfortbildung. |
| 1983 | Jugendgruppe des Deutschen Bundes für Vogelschutz |
Praktische Naturschutzarbeiten im Bereich Wolfanger, Fuldaaue, Dönche usw., Mitarbeit bei Bestandsaufnahmen, Kartierungen, Bildvorträgen. |
| Arbeitsgruppe Fuldaaue des Deutschen Bundes für Vogelschutz | Regelmäßige faunistische Untersuchungen mit Schwerpunkt Vogelwelt, Bewachung NSG Fuldaaue, Mitarbeit bei der Durchführung des Pflegeplanes für die Fuldaaue. | |
| Naturschutzring Nordhessen, Projektgruppe Dönche | Arbeiten zur Errichtung und Betreuung des Freilandlabors Dönche. |
Kontakt
Uta Sarrazin
Anschrift
Raum: 27
Friedrich-Ebert-Straße 16
34117 Kassel
Kontakt
- 0561 787-6236
- 0561 787-886236
- uta.sarrazinkasselde
Weitere Umwelt- und Klimapreise
Im Umwelt- und Klimabereich vergibt die Stadt Kassel insgesamt drei Preise. Seit 1983 wird alle zwei Jahre der Naturschutzpreis verliehen. Im April 2023 wurde erstmalig der Kasseler Klimaschutzpreis verliehen; Ziel dieser Auszeichnung ist die jährliche Ehrung von Menschen, die sich für Klimaschutz engagieren. Außerdem werden mit dem Kasseler Preis für GArtenVielfalt jährlich Gärten ausgezeichnet, die auf besondere Weise Biodiversität fördern.
Die Stadt Kassel hat sich dem Naturschutz besonders verpflichtet. Sie ist unter anderem Mitglied des Bündnisses „ Kommunen für biologische Vielfalt (Öffnet in einem neuen Tab)".