Zum 81. Mal jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz – ein Synonym für den Holocaust und den Massenmord an europäischen Jüdinnen und Juden. Die Stadt Kassel und die Jüdische Gemeinde laden am 27. Januar 2026 um 14 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung im Foyer und auf dem Vorplatz des INTERIM des Staatstheaters, auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne, ein, um an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu erinnern. Weitre Informationen können Sie der Pressemitteilung entnehmen.
Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz
Das Gedenken gilt allen Opfern des Regimes: Jüdinnen und Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter oder Zeugen Jehovas.
Der nationale Gedenktag ist 1996 auf Anregung des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt worden. Das Datum blickt auf den 27. Januar 1945 zurück, den Tag der Befreiung der Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz. Dieses KZ ist zum Inbegriff des Holocausts und des industriell betriebenen Massenmordes an den europäischen Juden geworden.
Der Holocaust-Gedenktag gehört fest zur Erinnerungskultur der Bundesrepublik Deutschland. Viele Städte und Gemeinden des Landes rufen dabei das jeweilige Geschehen vor Ort ins Gedächtnis. Auch in Kassel gibt es dafür allen Grund: Tausende Menschen, die hier lebten, wurden von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet.