Einweihung am Wahlebachgrünzug am Tag der Städtebauförderung

Die Städtebauförderung ist deutschlandweit ein wichtiges Instrument, um nachhaltig positive Entwicklungen in ausgewählten Fördergebieten anzustoßen und Projekte mit besonderer Wahrnehmbarkeit und hoher Qualität umzusetzen.

Einweihung des Wahlebachgrünzugs mit Staatssekretär Jens Deutschendorf (Mitte) und Christof Nolda (rechts).

Das war auch der passende Anlass für eine Einweihung im Kasseler Osten, an der Waldemar-Petersen-Straße gegenüber der Kita: Dort bekommt der Wahlebachgrünzug als verbindender Freiraum zwischen Forstfeld und Waldau ein neues Gesicht. Bis 2026 soll eine Vielzahl an Projekten dazu beitragen, dass sich das (Zusammen-) Leben und Wohnumfeld verbessern. Gemeinsam mit den Staatssekretären in den entsprechenden Ministerien des Bundes und des Landes Hessen, Sören Bartol und Jens Deutschendorf, wurde der erste Teilabschnitt am Wochenende der Öffentlichkeit übergeben. Hinzu kam ein buntes Rahmenprogramm.

"Wir im Quartier"

Am jährlich stattfindenden bundesweiten Tag der Städtebauförderung sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, Projekte aus den Kasseler Fördergebieten kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Motto 2022 war "Wir im Quartier".

Am gleichen Tag hatte das Umwelt- und Gartenamtes zum Tag der Offenen Tür eingeladen, um Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten und Themenfelder zu geben. Dass beide Veranstaltungen am gleichen Tag stattfinden, war kein Zufall: So wurde aufgezeigt, wie Stadtentwicklung mit Klima-, Umwelt- und Naturschutz, aber auch mit der besonderen Gartenkultur in Verbindung steht.

Ein Parcours führte zu verschiedensten Aktionen und von Fachleuten betreuten Stationen, an denen sich Bürgerinnen und Bürger über Projekte informieren, Neues entdecken und einen Blick in die Zukunft der Stadt werfen können. Stadtbaurat Christof Nolda war mit unterwegs und stand vielen Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort zu besonderen Themen des Städtebaus. Die Stationen konnten individuell erschlossen werden; im Kasseler Osten ist zudem eine gemeinsame Radtour Teil des Programms. 

Alle Projekte auf einen Blick

  • Die Stadt beabsichtigt die Umgestaltung des Georg-Stock-Platzes. Der heutige Zustand bildet eine Brachfläche inmitten des Stadtteils, dem historischen Ortskern, und bleibt in seinem Erscheinungsbild und mit seinen temporären Nutzungen weit unter den städtebaulichen, freiräumlichen und funktionalen Potenzialen zurück.
  • Bauen und Wohnen

    Hochbunker Agathof

    Der Hochbunker Agathof wird zugunsten einer längerfristigen Nutzung durch die Kulturträger Klang-Keller e.V. und Kulturfabrik Salzmann e.V. sowie zur Herstellung größerer, öffentlich zugänglicher Räumlichkeiten für Veranstaltungen des Stadtteils umgebaut.
  • Bauen und Wohnen

    Wahlebachpark

    Der Wahlebachgrünzug als verbindender Freiraum zwischen Forstfeld und Waldau bekommt ein neues Ge-sicht! Als erster Schritt entsteht eine attraktive Spiel-, Freizeit- und Erholungsfläche für alle Altersgruppen. Der „Wahlebachpark“ wird ein Treffpunkt für Menschen aus Waldau, Forstfeld und dem gesamten Kasseler Osten.
  • Wachstum und Nachhaltige Erneuerung

    Actionbound: Park Schönfeld spielerisch entdecken

    Mithilfe der kostenlosen App ‚Actionbound‘ können Jugendliche und junge Erwachsene verschiedene Orte entdecken, die für junge Menschen in den Stadtteilen Waldau und Forstfeld interessant sind.
  • Das Haus am Werr wurde von einem lokal ansässigen Künstler wiederentdeckt und auf der Grundlage eines zukunftsfähigen Nutzungskonzeptes umgebaut. Mithilfe der Bund-Länder-Förderung und in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort und städtischen Institutionen ist ein kreativer Kulturstandort entstanden.
  • Auf Teilen einer ehemaligen Parkplatzfläche am Goethe-Gymnasium 1 entsteht ein neues Spielfeld für unterschiedliche Ballsportarten. Dieses Multifunktionsspielfeld wird von einer Lärmschutzwand eingefasst, die in Teilen als Street-Art-Wand genutzt werden kann und von außen begrünt ist.
  • Fassadenkunst und urbane Kunst als bunter Gewinn für den öffentlichen Raum im Stadtteil Wesertor. Das Projekt soll das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohnerschaft zu ihrem Stadtteil durch Fassadenkunst im gesamten Stadtteil stärken. Leitende Botschaft des Projekts: Nachbarschaft, Kunst und Miteinander.
  • Die Freestyle Halle ist mit seinen außerschulischen Sportangeboten ein wichtiger sozialer Ankerpunkt und sozialer Integrationsort für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Wesertor und über die Stadtteilgrenzen hinaus. Die Freestyle-Halle wird mit Mitteln des Bund-Länderprogramm Sozialer Zusammenhalt umgebaut.
  • Im Frühjahr/Sommer 2023 sollen die auf zwei Jahre angesetzten Bauarbeiten beginnen: Nach ihrem Abschluss soll der Brüder-Grimm-Platz die Bedeutung besitzen, die er verdient. Die Neugestaltung ist ein Projekt nationalen Ranges.
    Die Seite enthält:

Sie haben zudem zwei weitere Möglichkeiten, sich die Projekte anzeigen zu lassen: Entweder Sie schauen sich auf der ersten Karte den Rundgang an oder Sie klicken in der zweiten Karte auf die schwarzen Pfeile und die schwarzen Punkte, um Details zu den einzelnen Projekten zu erhalten.

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Das Programm zum Download