Kinder- und Jugendbeteiligung und politische Bildung

Das Sachgebiet „Kinder- und Jugendbeteiligung und politische Bildung“ bildet den organisatorische Rahmen für das Kommunale Jugendbildungswerk, das Kinder- und Jugendbüro, das Jugendgremium, die politische Bildung, Jugendkulturprojekte, Medienpädagogik und internationale Jugendarbeit.

Beschreibung

Das Kommunale Jugendbildungswerk organisiert Angebote der außerschulischen Bildung mit und für Jugendliche und junge Erwachsene in Kassel. Als Teil der kommunalen Kinder‐ und Jugendförderung bietet es differenzierte Angebote für die Kinder‐ und Jugendzentren in der Stadt Kassel, für Jugendgruppen und Jugendverbände sowie für Schulen in der Stadt. Die Angebote sind im Schwerpunkt stadtweit und somit stadtteilübergreifend. Außerdem berät das Kommunale Jugendbildungswerk Fachkräfte, Multiplikator*innen und andere Erwachsene zu deren Schwerpunktthemen. Organisatorisch gliedert sich das kommunale Jugendbildungswerk in die nachfolgenden Bereiche. Die Satzung des Kommunalen Jugendbildungswerks finden Sie  hier.

Das Kinder- und Jugendbüro ist die Schaltstelle für Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekte in Kassel. Es unterstützt Kinder und Jugendliche, damit sie sich bei Planungen und Entscheidungen in der Stadt einmischen können. Seit 1997 gibt es eine Verfügung des Oberbürgermeisters, die das Verfahren regelt. Einmal im Jahr gibt es ein Kinder- und Jugendforum, bei dem Kinder- und Jugendgruppen ein Anliegen einbringen können. Das Kinder- und Jugendbüro arbeitet mit vielen Partnern und Partnerinnen zusammen und setzt sich für eine kinder- und jugendfreundliche Stadtgestaltung ein. Zum Kinder- und Jugendbüro gehört auch die Kinder- und Jugendbeauftragte. Weitere Informationen finde sie  hier.

Das Jugendgremium ist ein Gremium mit bis zu 39 Mitgliedern, das alle zwei Jahre neu gewählt wird. Es ermöglicht jungen Menschen, sich an Planungen und Entscheidungen der Stadt zu beteiligen und ihre Interessen und Anliegen in kommunalpolitische Prozesse einzubringen. Mit starken Beteiligungsrechten, wie Rede- und Antragsrechten in städtischen Ausschüssen und der Stadtverordnetenversammlung, ist das Gremium anderen Beiräten der Stadt gleichgestellt. Weitere Informationen finde sie  hier.

Die politische Bildung leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag für das Gelin­gen von leben­di­ger Demo­kra­tie. Indem junge Menschen durch vielfältige Projekte und Aktionen in ihrer gewohnten Umgebung angesprochen werden, erhalten sie die Möglichkeit, sich aktiv mit Themen auseinanderzusetzen, die für sie und ihre Zukunft relevant sind. Die Orientierung an ihren Interessen und Lebenswelten sorgt dafür, dass die Inhalte nicht nur theoretisch sind, sondern auch praktisch und nachvollziehbar. Themen wie Nachhaltigkeit, Wahlen, Europa und Menschenrechte sind essenziell, um ein Bewusstsein für gesellschaftliche Mitverantwortung zu schaffen. So können Kinder und Jugendliche nicht nur Wissen erwerben, sondern auch die Fähigkeiten entwickeln, um selbstbestimmt an der Demokratie teilzuhaben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der inhaltlichen Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte zu relevanten Themen aus der Praxis. Interessierte Fachkräfte können sich außerdem im Netzwerk für politische Kinder- und Jugendbildung vernetzen und gemeinsam Themen bearbeiten. 

Jugendkulturprojekte setzt den Schwerpunkt auf ausgewählte Themen der vielfältigen Jugendkulturen dieser Stadt. Die „Junge Kunst Bühne“ bietet jungen Liveacts die Möglichkeit auf einer Open Air Bühne aufzutreten. Junge Bands, Tanzgruppe o.ä. unter 27 (Durchschnittsalter), können sich bewerben, um auf einer Open Air Bühne aufzutreten.
Der Fachbereich tritt außerdem für die Interessen von sportzentrierten Jugendkulturen - wie z.B.  Skateboarding, Scooter, Inliner, Parkour, BMX,  Mountainbike oder Dirtbike – ein, und ist u.a. verantwortlich für den  Dirtpark Kassel. Hier finden Interessierte auch einen Ansprechpartner für  das Thema Graffiti und die legalen Graffitiwände und Möglichkeiten in Kassel.

Medienpädagogik hat zum Ziel, dass digitale Medien aktiv, kreativ und verantwortungsvoll genutzt werden. Die Medienkompetenz zu stärken ist dafür wichtig. Dazu gehören der Umgang mit der Technik, ein kritischer Blick darauf, Wissen über digitale Medien und die Möglichkeiten sie kreativ zu gestalten. Ein digitales Angebot der Kinder- und Jugendförderung stellt die Jugendapp dar. Weitere Informationen finde sie  hier.

Internationale Jugendarbeit ermöglicht es junge Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander in Verbindung zu bringen, sie dabei zu unterstützen über‐, von‐ und vor allem miteinander zu lernen und somit ihre Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Angebote der Internationalen Jugendarbeit sind insbesondere  Internationale Jugendbegegnungen, die  Beratungsstelle EURODESK ), sowie Informationsveranstaltungen zu  internationalen Freiwilligendiensten.