Inklusion am Übergang Schule-Beruf

Eingebettet in die regionalen OloV-Strukturen wurde 2019 die AG Inklusion am Übergang Schule-Beruf ins Leben gerufen. Zuständig für die Umsetzung ist die Kommunale Koordinierungsstelle Inklusive Bildung der Stadt Kassel, unterstützt vom städtischen Übergangsmanagement Schule-Beruf.

Um den Übergang von Schülerinnen und Schülern mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung nach der Schule zu verbessern, wurde 2019 die Arbeitsgruppe Inklusion am Übergang Schule-Beruf ins Leben gerufen. Ziel der AG ist es, gemeinsam mit allen relevanten Akteur*innen Handlungserfordernisse am Übergang nach der Schule zu identifizieren und auf dieser Grundlage passgenaue Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Eine größtmögliche Verbindlichkeit konnte mit der Verortung der Arbeitsgruppe in bereits bestehende Strukturen erreicht werden. So wurde die AG sowohl aus den Steuerungs- und Kommunikationstrukturen der Modellregion Inklusive Bildung der Stadt Kassel als auch aus der regionalen OloV-Struktur abgeleitet. Bei der personellen Zusammensetzung der Arbeitsgruppe wurde ebenfalls die bestehende OloV-Struktur zugrunde gelegt. So gehören neben der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Stadt und Landkreis Kassel auch die Industrie- u. Handelskammer Kassel-Marburg, die Handwerkskammer Kassel sowie die Kreishandwerkerschaft dazu. Darüber hinaus zählen Vertreter*innen aller Schulformen und der Beratungs- und Förderzentren, der Beratungsstelle Schule und Inklusion, des Landeswohlfahrtsverbandes und des Integrationsfachdienstes, des Staatlichen Schulamtes für den Landkreis und die Stadt Kassel sowie von Landkreis und Stadt Kassel zu den mitarbeitenden Akteur*innen.

Die Arbeitsgruppe wird von der Kommunalen Koordinierungsstelle Inklusive Bildung in Kooperation mit dem Kommunalen Übergangsmanagement organisiert und durchgeführt.

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Schlechte Perspektiven für Geringqualifizierte

Aus der Sicht von Expertinnen und Experten der Berufsbildung wird es für Jugendliche mit niedriger Schulbildung immer schwieriger, ihren Weg in der Arbeitswelt zu finden. Das ergab eine Befragung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Bertelsmann Stiftung. Eine große Mehrheit der Befragten (83 Prozent) plädiert für kontinuierliche und individuelle Begleitung von Jugendlichen, um Übergänge in Ausbildung besser gelingen zu lassen. Außerdem sehen sie einen besonderen Handlungsbedarf bei der Verbesserung der Qualität der Angebote und beim Schaffen verlässlicher Einstiege.